Monats-Archive: Mai 2012

“Es werden große und kleine Projekte vorgestellt, ernste und originelle Ideen präsentiert. Die einzige Voraussetzung ist, dass es sich um Initiativen von Privatpersonen handelt und nicht von großen Unternehmen.” schreibt die ARD auf der Internetseite von Gottschalk live über die Aktion 66 Träume – mit dabei: Sven Kampeter und Puppe Paul – das dynamische Jugendrotkreuz-Duo in der Heranführung an die Erste-Hilfe für Kinder aus Bünde.

“Für den 05. Juni sind “wir” nach Berlin eingeladen worden, um über “unsere” Arbeit in der Sendung zu berichten.” so Sven Kampeter während der Dreharbeiten in der Grundschule Ennigloh am vergangenen Mittwoch. Ein Kamerateam war nach Bünde gekommen, um Kampeters Arbeit vor Ort zu begleiten. Bereits über 12.000 Kinder hat der Rotkreuzleiter des Ortsvereins Bünde in den letzten 12 Jahren bereits erreicht, im vergangenen Jahr war er für dieses besondere Engagement mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet worden.

Die Fernseh-Crew erlebte vor Ort nicht nur “Kampi und Puppe Paul” in Höchstform. sie trafen auch auf 22 begeisterte Kinder der Klasse 2a der Grundschule Ennigloh, die nicht nur die Kamera spannend fanden – die besondere Aufmerksamkeit gehörte wie üblich “Kampi und Paul”, die spielerisch einen Einstieg in die Erste-Hilfe vermittelten. “Wir haben gelernt, wie man einen Notruf macht, wie die fünf W-Fragen gehen, wie man einen Verband anlegen kann und das man jemanden trösten muss, der sich weh getan hat.” so eine der jungen Erste-Hilfe Profis.

Gewinnen können Kampi und Paul am 05.06. auch etwas. “2500 € werden vergeben an das Projekt, dass per Telefon und Internet die meisten Stimmen erhält. Das wäre natürlich eine tolle Sache für das Jugendrotkreuz und den Ortsverein. Aber wenn es nicht klappt, ist es auch nicht schlimm, ich freue mich sehr, dass mittlerweile die Heranführung an die Erste-Hilfe für Kinder so gut funktioniert.” so Kampeter weiter.

Auch die Bünder Lokalzeitungen waren am Mittwoch beim ARD-Dreh mit dabei und berichten in ihren Lokalausgaben. “Bünder Puppe trifft Gottschalk” überschreibt Björn Kentner für die Neue Westfälische Zeitung am 24.05.2012

“Also, schaut am 05. Juni mal rein und wenn euch das Projekt genauso gut gefällt, wie uns, stimmt mit ab!”

“Bereits seit mehreren Jahren setzen wir uns mit dem Thema der Interkulturellen Öffnung des Verbandes und der ehrenamtlichen Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb des Deutschen Roten Kreuzes intensiv auseinander, bieten gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Gruppe Suchdienst und Migration des Landesverbandes Veranstaltungen an, beraten vor Ort und bilden uns natürlich auch selbst kontinuierlich fort.” so Volker Schmid, Leiter der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

In der vergangenen Woche waren zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle Ehrenamt nach Nottuln gekommen, um an zwei Tagen unter der Leitung der Referentin Engeline Kramer von pro-dialog Köln an der Thematik weiter zu arbeiten. “Im vergangenen Jahr haben wir die erste sogenannte Mitarbeiterschulung “Modul 3″ im Rahmen der Fachweiterbildung von Ulrich Schulte zum IKÖ-Manager in der Sozialwirtschaft absolvieren können, in diesem Jahr konnten wir als Bestandteil der Ausbildung eines weiteren Kollegen an dieses Seminar anknüpfen, die Inhalte wiederholen und besonders das Thema Interkulturelle Kommunikation und gezielte Ansprache vertiefen.” so JRK-Landesreferent Christoph Schründer am vergangenen Mittwoch in Nottuln.

Für Rückfragen zum Thema, konkreten Fragestellungen oder allgemeinen Informationen wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner in der Servicestelle Ehrenamt oder die Kolleginnen und Kollegen der Gruppe Suchdienst und Migration im DRK-Landesverband.

Abschlussveranstaltung für das „Kooperationsprojekt Blutspende“

Ein aufregendes und festliches Wochenende zelebrierte der DRK Ortsverein Wenden am vergangenen Wochenende im  Wendener Ortskern.

Neben der Ausrichtung des Kreiswettbewerbes der Kreisverbände Arnsberg, Olpe und Siegen-Wittgenstein, bei dem zahlreiche DRK Ortsvereine ihr Können und Wissen unter Beweis stellten, lud der DRK Ortsverein Wenden auch zum feiern ein.

Vor fast genau einem Jahr haben der OV Wenden und die Servicestelle Ehrenamt des Landesverbandes gemeinsam das „Kooperationsprojekt Blutspende“ vor Ort ins Leben gerufen. In Workshops und Projektgruppen hat sich die Wendener Rotkreuzgemeinschaft ausgiebig unter anderem mit dem Thema Blutspende auseinandergesetzt.

Mit verdientem Stolz präsentierten die Beteiligten am Sonntag, dem 13.05.2012, die Ergebnisse im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Neben der Bezirkrotkreuzleitung und dem DRK-Blutspendedienst waren auch viele  geladene Gäste gekommen. Alle gemeinsam genossen die Abschlussveranstaltung und zeigten sich beeindruckt von dem Projekt.

Text und Fotos von Ellen Sonneborn-Harmann, www.bsdwest.de

v.l.: Lisa Helm (Ehrenamtskoordinatorin des Landesverbandes), Marianne Michalik (Blutspendebeauftragte des Kreisverbandes), Selina Tilhein (Ehrenamtskoordinatorin des Kreisverbandes)

Am 02. Mai 2012 fand im Rahmen eines Blutspendetermins im Barbarasaal der Gemeinde in Düsseldorf-Derendorf eine Helfergewinnungsaktion statt.

Am Ende des Tages zählte das Aktionsteam Helfergewinnung auf dem, mit rund 80 Spendern besuchten Termin, fünf konkrete Interessenten an einem Ehrenamt in der Blutspende. Diese werden in den nächsten Tagen von der Ehrenamtskoordinatorin Selina Tilhein zur Mitarbeit in der Blutspende näher informiert.

Darüber hinaus wurden weitere vielversprechende Gespräche mit Blutspendern zu den ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern im KV initiiert. Informationsmaterialien wie Broschüren und Flyer wechselten ihren Besitzer!

Neben dieser Aktion ist im April das Spenderanschreiben des Blutspendedienstes mit einer Anfrage zur ehrenamtlichen Mitarbeit versehen sowie eine Internetanzeige geschaltet worden. Bisher haben sich aus diesen beiden Aktionen zusätzlich vier konkrete Erstkontakte ergeben.

Die bestehende Blutspendegruppe, die ihr Team bereits im letzten Jahr mit Unterstützung der Ehrenamtskoordinatorinnen des Kreis- und Landesverbandes um vier ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erweitern konnte, hofft auf weiteren Zuspruch.