Kooperation Blutspende


Das Deutsche Rote Kreuz in Schwerte hat 18 neue Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an der Gesamtschule Schwerte ausgebildet. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren sind nicht nur fit in Erste-Hilfe, sondern haben auch einen ersten Einblick in Aufgaben wie Sanitätsdienste, Blutspende und Katastrophenschutz erhalten. Sie haben in Rollenspielen geübt, wie sie sich in Notsituationen verhalten müssen, um mit qualifizierten Erste-Hilfe-Maßnahmen und guter Betreuung Mitschülern zu helfen oder gar die wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

In Kooperation mit dem Jugendrotkreuz Schwerte werden in den nächsten Monaten die notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Versorgung von Verletzten weiter geübt und die Teamarbeit gestärkt. Der Schulsanitätsdienst leistet die Erstversorgung bei Unfällen, Verletzungen oder Krankheit, verwaltet das Sanitätsmaterial an der Gesamtschule und leistet einen wertvollen Beitrag zur Unfallverhütung.

In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz soll das Gesundheits- und Sicherheitsbewusstsein weiter gestärkt werden. Beim Tag der Offenen Tür wollen die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter auch einem breiten Publikum ihre Arbeit präsentieren. Künftig werden sie zudem bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und Pausendiensten für die Sicherheit ihrer Mitschüler sorgen. Bürgermeister Heinrich Böckelühr dankte allen Beteiligten bei der feierlichen Übergabe der Sanitätstasche und der Zertifikate, vor allem lobte er die hohe Bereitschaft, Verantwortung für Mitschüler zu übernehmen und wichtige Sozialkompetenzen zu erwerben.

Auch der Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinator Hinrich Riemann sieht gute Zukunftsperspektiven durch nachhaltige Kooperationen:  „Alle 18 hochmotivierten und kompetenten Schulsanitäter können mit ihrem Kooperationslehrer auch an außerschulischen Veranstaltungen wie Sanitätsdienst-Wettbewerben sowie Bildungs- und Freizeitangeboten teilnehmen. Sie sind zudem wichtige Multiplikatoren in ihrer Gesamtschule.“  Eine langfristige Kooperation mit dem Roten Kreuz ist für alle Beteiligen ein großer Gewinn. Gemeinsame Fortbildungen, Veranstaltungen und Hospitationen bei Rotkreuzaktivitäten sind geplant. Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter können somit auch vielfältige Mitmach-Angebote im Roten Kreuz kennenlernen.

Vor zwei Wochen ist das gemeinsame Projekt “Kooperation Blutspende” auch im DRK-Ortsverein Breckerfeld (Kreisverband Witten) gestartet. Die Servicestelle Ehrenamt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, der DRK-Blutspendedienst West und die ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Breckerfeld haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um um Verstärkung zu werben.

Hinrich Riemann, Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinator in der Servicestelle Ehrenamt, berichtet im Lokalkompass:

Blutspende, Betreuung und Blaulicht – so sehen viele Menschen das DRK. Im Ortsverein Breckerfeld bildet bislang die Blutspende einen Schwerpunkt für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Dieser ist sehr wichtig, doch soll sich jetzt einiges ändern! Mitglieder des Roten in Breckerfeld gehen neue Wege. Mit Unterstützung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e. V. erarbeiteten sie in einem Auftakt-Workshop Themen wie Aktivitäten zur Helfergewinnung, Stärkung der Blutspendetermine vor Ort, Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und den Ausbau der Jugendrotkreuzarbeit. Ziel ist es, mit einem einjährigen Projekt „Kooperation Blutspende“ auch künftig die Leistungen des Roten Kreuzes für die Menschen in Breckerfeld sicher zu stellen.

„Ich freue mich sehr über die vielen Ideen, die wir heute entwickelt haben und bin davon überzeugt, dass wir viele Menschen für eine Mitarbeit im Roten Kreuz begeistern können,“ zeigt sich der 1. Vorsitzende Ulrich Hornung optimistisch. Hinrich Riemann, Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinator von der Servicestelle Ehrenamt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e. V. wird in den kommenden Monaten die geplanten Aktivitäten vor Ort fachlich begleiten. Über tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung und Anregungen aus der Bevölkerung zur Durchführung von Angeboten für alle Altersgruppen freuen sich die Rotkreuzler. Alle Bürgerinnen und Bürger, die daran interessiert sind, Ideen einzubringen oder Konzepte mit zu entwickeln und Veranstaltungen zu unterstützen sind herzlich eingeladen.

Foto: Screenshot aus www.lokalkompass.de

„Blood, Bikes und Rock ’n Roll!“, hieß es am 07. Juli 2012 zum zweiten Mal im beschaulichen Finnentrop-Bamenohl. Und wer sich auf den Weg zur 2. Bikerblutspende ins Sauerland gemacht hatte, um an diesem Event teilzunehmen, staunte bei seiner Ankunft vor der örtlichen Schützenhalle nicht schlecht. Der DRK-Ortverein Finnentrop bot Einblicke in die Erst Hilfe und kümmerte sich mit Frischem vom Grill um das leibliche Wohl aller Besucher. Neben dem Verpflegungszelt des Ortsvereins hatte der DRK-Blutspendedienst West einen-„Blutspendetruck“ aufgebaut, dessen Türen nicht nur den zahlreichen Blutspendern offen standen. Ein lokaler Motorradclub informierte über sein soziales Engagement und auf einer mobilen Bühne präsentierten sich die Finnentroper Bands „Fremdkörper“ und „Mirrorplane“.

„Wir haben uns über eine Erste Hilfe Schulung kennengelernt“, erklärt Guido Wicker, Rotkreuzleiter und Blutspendebeauftragter des DRK OV Finnentrop.
„Daraus haben sich dann viele gemeinsame Ideen entwickelt. Einer tollen Plakataktion –Trauen und Vertrauen – folgte die erste Bikerblutspende im vergangenen Jahr“, ergänzt Thorsten Nolte, „Biker“ und Mitorganisator der Blutspendeaktion.

2011 erschienen zur ersten Bikerblutspende 54 Blutspender, darunter 15 Erstspender. Nach diesem Erfolg waren sowohl die Biker, als auch der DRK Ortsverein Finnentrop angespornt, das Event zu wiederholen um noch mehr Biker und Bürgerinnen und Bürger zur Blutspende zu motivieren. „Über bekannte Biker-Clubs, auf Motorrad-Treffen und über soziale Netzwerke haben wir auf die 2. Bikerblutspende aufmerksam gemacht. Die örtliche Presse hat uns unterstützt und unsere Plakate zur Aktion haben überall im Umkreis ausgehangen“, so Nolte weiter.

Mit Erfolg, denn zur 2. Auflage am vergangenen Wochenende erschienen erneut 54 Blutspender (darunter 13 Erstspender).

Auch im nächsten Jahr wollen alle Organisatoren und Unterstützer der Bikerblutspende diese tolle Aktion in Finnentrop wiederholen, dann mit noch größerem „Rahmenprogramm“!

Text und Fotos von Ellen Sonneborn-Harmann, www.bsdwest.de

(v.l. : Marco Buttler, Norbert Möllersmann, Jörn Büttner, Peter Geske, Yvonne Piel, Lisa Helm, Armin Boje, Annelene Möllersmann, Tobias Vreden)

Am Dienstag, den 03.07.2012 trafen sich die Mitglieder zweier Projektgruppen im Rahmen der Kooperation Blutspende im KV Neuss  zu einem ersten gemeinsamen Zwischentreffen seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Landesverband im Oktober 2011.

Beide Projektgruppen, eine mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und eine mit dem Fokus auf der Zusammenarbeit zwischen JRK und Bereitschaften, sind zufrieden mit ihren ersten Teilergebnissen.
Gut Ding will Weile haben. So haben beide Projektgruppen sich zunächst darauf konzentriert, Ideen zur Verbesserung zu entwickeln, mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle Bedingungen zu klären  und die weiteren Umsetzungen zu planen.

Eine weitere Projektgruppe mit dem Schwerpunkt Blutspende ist nach dem erfolgreichen Abschluss der beiden bestehenden Projektgruppen angedacht.

Das nächste halbe Jahr soll zunächst für die konkrete Umsetzung folgender Projektideen genutzt werden:

Projektgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“

  • Die Umsetzung von Vorschlägen zur Verbesserung der Außendarstellung  der Wirkungsstätten des KV Neuss in Form von Schaukästen, Schildern und Plakatwänden
  • Die Intensivierung einer Kooperation zu einem städtischen Partner
  •  Der Aufbau eines ehrenamtlichen Pressesprecher für den KV
  •  Die Einführung einer Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit

Projektgruppe „JRK und Bereitschaften“

  • Die Umsetzung gemeinsamer Gruppenstunden, Fortbildungen und Gemeinschaftsabenden
  • Die Unterstützung gemeinsamer  Sanitätsdienste durch Vorbesprechungen der Leitungskräfte
  • Die Einführung von Schnupperangeboten für JRK Mitglieder sowie ggf. Patensystemen
  • Die Aufstellung eines umfassenden Organigramms als Unterstützung der  Zusammenarbeit, Transparenz und Kommunikation untereinander

Abschlussveranstaltung für das „Kooperationsprojekt Blutspende“

Ein aufregendes und festliches Wochenende zelebrierte der DRK Ortsverein Wenden am vergangenen Wochenende im  Wendener Ortskern.

Neben der Ausrichtung des Kreiswettbewerbes der Kreisverbände Arnsberg, Olpe und Siegen-Wittgenstein, bei dem zahlreiche DRK Ortsvereine ihr Können und Wissen unter Beweis stellten, lud der DRK Ortsverein Wenden auch zum feiern ein.

Vor fast genau einem Jahr haben der OV Wenden und die Servicestelle Ehrenamt des Landesverbandes gemeinsam das „Kooperationsprojekt Blutspende“ vor Ort ins Leben gerufen. In Workshops und Projektgruppen hat sich die Wendener Rotkreuzgemeinschaft ausgiebig unter anderem mit dem Thema Blutspende auseinandergesetzt.

Mit verdientem Stolz präsentierten die Beteiligten am Sonntag, dem 13.05.2012, die Ergebnisse im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Neben der Bezirkrotkreuzleitung und dem DRK-Blutspendedienst waren auch viele  geladene Gäste gekommen. Alle gemeinsam genossen die Abschlussveranstaltung und zeigten sich beeindruckt von dem Projekt.

Text und Fotos von Ellen Sonneborn-Harmann, www.bsdwest.de

v.l.: Lisa Helm (Ehrenamtskoordinatorin des Landesverbandes), Marianne Michalik (Blutspendebeauftragte des Kreisverbandes), Selina Tilhein (Ehrenamtskoordinatorin des Kreisverbandes)

Am 02. Mai 2012 fand im Rahmen eines Blutspendetermins im Barbarasaal der Gemeinde in Düsseldorf-Derendorf eine Helfergewinnungsaktion statt.

Am Ende des Tages zählte das Aktionsteam Helfergewinnung auf dem, mit rund 80 Spendern besuchten Termin, fünf konkrete Interessenten an einem Ehrenamt in der Blutspende. Diese werden in den nächsten Tagen von der Ehrenamtskoordinatorin Selina Tilhein zur Mitarbeit in der Blutspende näher informiert.

Darüber hinaus wurden weitere vielversprechende Gespräche mit Blutspendern zu den ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern im KV initiiert. Informationsmaterialien wie Broschüren und Flyer wechselten ihren Besitzer!

Neben dieser Aktion ist im April das Spenderanschreiben des Blutspendedienstes mit einer Anfrage zur ehrenamtlichen Mitarbeit versehen sowie eine Internetanzeige geschaltet worden. Bisher haben sich aus diesen beiden Aktionen zusätzlich vier konkrete Erstkontakte ergeben.

Die bestehende Blutspendegruppe, die ihr Team bereits im letzten Jahr mit Unterstützung der Ehrenamtskoordinatorinnen des Kreis- und Landesverbandes um vier ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erweitern konnte, hofft auf weiteren Zuspruch.